Definition Was ist Threat Defense?

Von Erik1 2 min Lesedauer

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Cyberkriminelle nutzen verschiedene Wege, um die Sicherheitsarchitektur von Unternehmen zu durchbrechen und Schaden anzurichten. Durch eine gut ausgebaute Threat Defense verhindern Unternehmen, dass Hacker Sicherheitslücken entdecken und nutzen.

Grundlagenwissen zum IT-Business(Bild:  © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Als Threat Defense bezeichnet man die Detektion und den Schutz vor Cyberbedrohungen, die sich gegen Endgeräte wie Smartphones, Desktoprechner, Tablets und internetfähige Telefone richten. Der Begriff lässt sich im Deutschen mit „Bedrohungsabwehr“ übersetzen. Er umfasst alle Maßnahmen, die der Blockierung von Bedrohungen, der Warnung von Nutzern und der Isolierung von kompromittierten Geräten vom Netzwerk dienen.

Reaktion in Echtzeit auf Bedrohungen

Ein entscheidendes Merkmal von funktionierender Bedrohungsabwehr ist die Fähigkeit, auf Bedrohungen in Echtzeit zu reagieren. Threat-Defense-Lösungen analysieren unter anderem App-Eigenschaften und schlagen Alarm, falls sie eine Bedrohung entdecken. Darüber hinaus verschaffen sie dem Nutzer einen Überblick über das Risikoniveau aller Geräte, die aktuell ans Netzwerk angeschlossen sind.

Abwehr auf der Geräte-, Netzwerk- und Anwendungsebene

Threat Defense erfolgt im Idealfall auf drei Ebenen: auf der Geräteebene, der Netzwerkebene und der Anwendungsebene. Auf der Geräteebene überprüft eine Bedrohungsabwehr-Lösung zum Beispiel die Aktivierung von Verschlüsselungen und Sperrbildschirmen. Auf der Netzwerkebene überwacht sie das betroffene Netzwerk, um etwaige Auffälligkeiten zu entdecken und Attacken zu identifizieren bzw. in Echtzeit zu unterbinden.

Welche Maßnahmen gehören zur Bedrohungsabwehr?

Alle Maßnahmen der Bedrohungsabwehr zielen letztlich darauf ab, ein Unternehmen effektiv vor Cyberbedrohungen zu schützen. Den Usern steht generell ein umfangreiches Spektrum an Optionen zur Verfügung:

  • - Firewalls zur Überwachung des Datenverkehrs zwischen dem Internet und dem internen Firmen-Netzwerk
  • - Antivirus-Software zur Erkennung und Entfernung schädlicher Software, Trojanern, Viren, Malware und Ransomware
  • - Patches und Updates zur Schließung von bekannten Sicherheitslücken
  • - Sicherheitsüberwachung zur Identifikation und Analyse von ungewöhnlichen Aktivitäten

Wie können Unternehmen ihre Threat Defense verbessern?

Der erste Schritt zur Implementierung einer starken Bedrohungsabwehr ist stets eine sorgfältige Analyse des Ist-Zustands. Anschließend können die unterschiedlichsten Maßnahmen ergriffen werden - von der Risikobewertung und der Festlegung eines IT-Sicherheitsplans über die Schulung der Mitarbeitenden bis hin zur Implementierung der Maßnahmen sowie deren Überwachung und Aktualisierung.

Wieso ist Threat Defense wichtig?

Threat Defense verhindert, dass theoretische Risiken zu einer realen Gefahr werden und Schäden anrichten. Sie ist aus drei Gründen wichtig:

  • 1. um Mitarbeitenden ein unbefangenes Arbeiten zu ermöglichen,
  • 2. um finanziellen Schaden durch Cyberangriffe vom Unternehmen abzuwenden sowie
  • 3. um die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften wie der DSGVO sicherzustellen.

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